Hintergrund & Wirksamkeit

Hintergrund & Wirksamkeit

Die Neurowissenschaftler zeigen, dass die neuronalen Prozesse im Gehirn und die bewusst erlebten geistig-psychischen Zustände aufs Engste miteinander zusammenhängen und unbewusste Prozesse bewussten in bestimmter Weise vorausgehen. Geist und Bewusstsein sind Teil des Naturgeschehens und übersteigen es nicht und sind somit das Ergebnis der Evolution der Nervensysteme, was wohl die wichtigste Erkenntnis der modernen Neurowissenschaften darstellt. Dabei ist gerade die enorme Adaptions- und Lernfähigkeit des Gehirns wohl die eindrucksvollste Erkenntnis der neurowissenschaftlichen Forschung.
Das Gehirn hat die Fähigkeit, sich den Frequenzen spontan anzupassen und produziert dann auf natürliche Weise eigene Frequenzen, die den vorangegebenen Impulsen entsprechen. Es tritt tiefe Entspannung ein, der Atem wird langsamer und gleichmäßiger, die Muskeln entspannen sich. Durch die Beruhigung und Ausbalancierung der Gehirnwellen werden Fokus und Konzentration gesteigert und der Geist optimal aufs Lernen vorbereitet. Indem die Gehirnhälften dazu angeregt werden, zusammenzuarbeiten, lassen sich auch schwierige Aufgaben leicht verstehen.

Hier gibt es zwei wesentliche Erkenntnisse:

  1. Wiederholter Rhythmus verändert Hirnfrequenzen.
  2. Lichtimpulse abnehmender Frequenz sorgen für Entspannung.

In den 60ern entwickelte Robert Monroe (USA) die Theorie der sogenannten Frequenzfolgereaktion (FFR) die – sehr vereinfacht – besagt, dass das menschliche Gehirn einem länger anhaltenden akustischen oder optischen Reiz folgt und schließlich in dem elektrischen Wellenmuster eben dieser Frequenz zu schwingen beginnt. Dem Anthropologen Michael Harner zufolge fanden Wissenschaftler, die schamanische Rituale studierten, heraus, dass durch Trommelschläge induzierte Theta-Frequenzen während der Initiation vorherrschen. Das besagt, dass sich die Gehirnfrequenzen verändern, wenn man einen Klang, z. B. mit einer Trommel, in einer ganz bestimmten Frequenz erzeugt, diese in einen Rhythmus bringt und dann fortwährend wiederholt. Dies geschieht ebenso durch Lichtimpulse, die in einer festen Frequenz auf das Auge treffen.

Die moderne Erforschung der Effekte von rhythmischem Licht und Klängen begann Mitte der 1930er Jahre, als Wissenschaftler entdeckten, dass sich die Gehirnwellen auf den Rhythmus der blitzenden Lichtstimulationen einstimmen. Diesen Prozess nennt man Kopplung. Wenn z. B. ein Stroboskop mit einer Frequenz von 10 Hz auf das Auge gerichtet ist, kann man an Hand der EEG-Aufzeichnung feststellen, dass sich die Gehirnwellen der Versuchsperson auf eben diese Frequenz von 10 Hz einstimmen. Nun kennen wir schon aus der Antike, dass beide Phänomene zur Erlangung von Trancezuständen kombiniert wurden durch rhythmisches Trommeln, Rasseln, Klatschen oder Singen, zusammen mit flackerndem Licht, erzeugt durch Lagerfeuer, Kerzen, Fackeln o. ä. In unserer heutigen technologischen Welt wurde dieses Wissen durch die Mikroelektronik revolutioniert.

In den 1980er Jahren war die Zeit reif für die erste Generation der heutigen brainLight-Systeme. Diese Geräte beinhalteten eine reiche Mischung von Tönen, Akkorden und Frequenzen und führten den Anwender, je nach Programmwahl, in ganz unterschiedliche Zustände, die von leichter Entspannung über Meditation bis hin zu extremer Bewusstheit reicht.

Die aktuelle Generation dieser brainLight-Systeme passt die Frequenzen der gleichzeitig laufenden Musik synchron an, was einen immense Intensitätssteigerung und einen gesteigerten therapeutischen Nutzen bedeutet.

Die elektrische Aktivität des menschlichen Gehirns ist in fünf Wellenbereiche unterteilt und lässt sich mit dem EEG (Elektroenzephalogramm) messen. Elektrochemische Entladungen der Nervenzellen im Gehirn erzeugen ein elektromagnetisches Feld mit einer Frequenz zwischen 1 und 40 Hz (Hertz = Schwingungen pro Sekunde). Die Summe der elektrischen Aktivität ergibt die Gehirnwellen. Die schnellen Beta-Wellen überwiegen in unserem Alltag. Im brainLight-System erlebt der Anwender vor allem die langsameren Alpha-, Theta- oder gar Delta-Wellen. Während das Gehirn in diesen langsamen Gehirnwellen schwingt, regeneriert der Körper und der Geist wird optimal aufs Lernen vorbereitet.

Die Technologie des Kinderlern- und Kinderentspannungssystems basiert auf dem aktuellen Stand der Neurotechnik, auf den über 23 Jahren Erfahrungen von brainLight im Bereich der Entspannungstechnologie sowie auf dem Know-how von Dr. Rayma Ditson-Sommer (Arizona, USA). Dr. Rayma Ditson-Sommer war eine international anerkannte Beraterin, Autorin, Referentin und Forscherin auf den Gebieten des Biofeedback, des Neuro-Learning und der Plastizität des Gehirns. Über 25 Jahre lang untersuchte, entwickelte und wendete Dr. Sommer Therapien zur Steigerung intellektueller Leistung und zur Verhaltensentwicklung bei Kindern und Erwachsenen erfolgreich an.

Worauf wirken die brainLight Komplettsysteme:

  • Durch Entspannung weiten sich die Blutgefäße, was zu einer Blutdrucksenkung führt.
  • Entspannung verlangsamt Herzschlag und Atmung.
  • Löst muskuläre Verspannungen.
  • Aktivierung des Parasympathikus.
  • Stärkt der Immunsystem
  • Induziert Theta-Wellen im Gehirn, welche mit tiefer Entspannung verbunden sind.
  • Psychologische Effekte: Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit, Wohlbefinden. Konzentrationsfähigkeit steigt und die Körperwahrnehmung wird verbessert.
  • Bei Stress schüttet die Nebennierenrinde Cortisol aus. Diese Cortisolausschüttung wird durch Entspannung reduziert.